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Wir über uns.

Die Geschichte der Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf

 

Chronik: Rückblick auf 60 Jahre

 

In dem Augenblick, da das Kolpingwerk sich nach langen Jahren der Unterdrückung und schwerster Opfer wieder erhebt zum Gang in die Zukunft, da allenthalben aus den Ruinen neues Leben aufsteigt, da die Anfänge des Gesellenvereins ein volles Jahrhundert zurückliegen, beginnt der Weg der Kolpingsfamilie Mülheim- Broich/Speldorf.

Seit mehr als 50 Jahren - so berichtet uns die Chronik - ist immer wieder der Plan erwogen worden, in Mülheim-Broich/Speldorf eine Kolpingsfamilie zu gründen. Jedoch konnte eine Neugründung trotz starken Einsatzes einiger Kolpingssöhne der Nachbarvereine noch nicht zustande gebracht werden. Die Zeit schien hierfür noch nicht reif genug gewesen zu sein

Die Erfahrungen des 2 Weltkriegs, die vielen Einzelschicksale im Zusammenbruch eines großen, arbeitsamen Volkes, das Sinken des Familienideals, die ängstliche Ungewissheit des Zukünftigen ließen in einigen beherzten Kolpingssöhnen der Kolpingsfamilie Mülheim-Zentral neue Kräfte wach werden, mit denen erneut eine Gründung der Kolpingsfamilie im Mülheim-Broich/Speldorf versucht wurde.

Die Verwirklichung der Ideale Adolph Kolpings in einer aktiven neuen Kolpingsfamilie wurde als eine zwingende Notwendigkeit erkannt. Nachdem es in der Nachbargemeinde Mülheim-Dümpten zu einer Neugründung gekommen war, sollte nunmehr dieser Versuch mit Erfolg gekrönt sein.

 

1946

Die Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf wird aus der Taufe gehoben

Zehn Mitglieder der Kolpingsfamilie Mülheim-Zentral - Hans Hüsgen, Georg Jansen, Heinrich Klingebühl, Hermann Rühl, Arnold Kraus, Toni Schermuly, Franz Sowa, Andreas Thomas, Matthias Wagner und Willi Wieschermann - versammelten sich erstmals am 20. Mai 1946 im Gasthaus "Grochtdreis", Ecke Max-/Kirchstraße, um ernsthaft über eine Neugründung zu sprechen. Man kam zu dem Entschluss, alle an der Gründung Interessierten zunächst einmal zu einer Sitzung am 03. Juni 1946 ins Pfarrheim einzuladen. Hier fand dann unter Anwesenheit von 33 Interessierten unter der Leitung des Seniors Georg Jansen und des Bezirksseniors Matthias Wagner, beide Mitglieder der Kolpingsfamilie Mülheim-Zentral, eine Diskussion statt, wobei man die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit einer Neugründung herausstrich. Das gemeinsame Ziel sollte zunächst sein, möglichst viele junge Männer, die in der äußerst beschwerlichen Nachkriegszeit ohne rechte Bindung waren, in Freiheit zu bin- den an die neue Kolpingsfamilie und damit an die Herz-Jesu Gemeinde und an die gemeinsame Aufgabe zum Wohl für Familie, Beruf und Gemeinschaft.

Nach einer Besprechung mit dem damaligen Pfarrer Gerhard Berg im Pfarrhaus konnte die neue Kolpingsfamilie endlich aus der Taufe gehoben werden. Die Gründungsfeier fand am 17. Juni 1946 im Gasthaus "Grochtdreis" (das heutige "Stern- Eck") unter Anwesenheit von 25 Beteiligten statt.

In den ersten Vorstand wurden gewählt Kaplan Karl Friedhoff als Präses, Hubert Schikorra als Senior, Arnold Kraus als Schriftführer und Franz Sowa als Kassierer.

Grüngungsurkunde

Schon mit Schreiben vom 11. Juli 1946 bestätigte der nach dem Krieg 1945 gewählte Generalpräses Johann Dahl, dass die neu gegründete Kolpingsfamilie in das Kolpingwerk aufgenommen worden ist.

Kolpingssöhne unserer Kolpingsfamilie bei den Aufräumungsarbeiten der zerstörten MinoritenkircheBereits Anfang August 1946 - einige Wochen nach der Gründung - begab sich eine stärkere Gruppe von Kolpingssöhnen, unter der Leitung des damaligen ersten Präses Kaplan Karl Friedhof, nach Köln zur Minoritenkirche, in der Gesellenvater Adolph Kolping begraben liegt. Hier beteiligten sich die Kolpingssöhne an den Aufräumungsarbeiten der durch einen Bombenangriff am 29. Juni 1943 zerstörten Kirche. Von diesem ersten gemeinsamen Erlebnis in der neuen Gemeinschaft wurde noch lange der gezehrt.

Allzu gern nimmt man von sich ein Erinnerungsfoto am Kolpingdenkmal vor der Grabeskirche Kolpings mit nach Hause. Das Kolpingdenkmal wurde aus den Spenden der Mitglieder des Kolpingwerkes (33.000 Mark) errichtet. Der Entwurf stammt von dem Bildhauer Joh. B. Schreiner. Es wurde am 12. Juli 1903 enthüllt. Die Darstellung ist würdig, volkstümlich und gedankentief. Das Denkmal stellt Kolping dar, wie er einen Gesellen, der auf die Wanderschaft geht, verabschiedet. Der Geselle ist kraftvoll und doch ehrfürchtig; das Vater-Sohn-Verhältnis kommt treffend zum Ausdruck. Priester und Geselle stehen Hand in Hand; damit spricht aus der Darstellung in hervorragender Weise der Kern dessen, was Kolping wollte und wirkte. Die Verbindung von Religion und Leben, von Kirche und Volk.

Die regelmäßig wöchentlich montags abends stattfindenden Versammlungen wurden in einem Gesellschaftszimmer der Gaststätte "Grochtdreis" abgehalten. Sie waren ausgefüllt mit Vorträgen vereinsbezogener, kirchlicher und religiöser, gesellschafts- politischer sowie berufsbezogener Art. Aber auch Unterhaltung und Geselligkeit kamen nicht zu kurz.

Über die junge Kolpingsfamilie, die sich gerade in gemeinsamer Arbeit und Geselligkeit zusammengefunden hatte, legte sich schon bald der graue Schleier des Verlassenseins Ihr erster Präses Karl Friedhoff wurde nach Elberfeld-Barmen versetzt, zwei Monate nach der Gründung, am 19.08.1946. Seine innere Zuneigung zu den ihm Anvertrauten, seine Diskussionsbeiträge zu den Problemen der Menschen bei den Zusammenkünften der Kolpingsfamilie ließen ihn bei Alt und Jung, besonders bei den ärmeren Schichten, überaus beliebt sein. Und so ist es verständlich, daß man sich nur schweren Herzens voneinander trennte.

Am 25.11.1946 übernahm Pfarrer Gerhard Berg als Präses die Leitung der bis dahin verwaisten Kolpingsfamilie.

Die Zahl der Mitglieder der Kolpingsfamilie wuchs besonders in dem Gründungsjahr stark an, so daß sie zum 1. Kolping-Gedenktag im Jahre 1946 fast 50 Mitglieder zählte.

 

1947

Gründung unserer Karnevalsgesellschaft

"Blau-Weiß" 1947 der Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf

Der Gründung vorausgegangen war eine Karnevalsfeier der Kolpingsfamilie, die sie am vorletztem Sonntag vor Rosenmontag 1947 im kleinem Saal der Gaststätte "Grochtdreis" veranstaltete.
So kurz nach dem Krieg war es mehr oder weniger eine Art Galgenhumor, der hier bekundet wurde. Aber ein Akkordeon, Kämme, Löffel, Mundharmonika und ein Klavier, das den Krieg überstanden hatte, wirkte Wunder. Die Stimmung war großartig. Eine Gruppe von Kolpingssöhnen, die bei der Gestaltung dieser Karnevalsfeier mit- gewirkt hatte, nahm sich spontan vor, auch im nächsten Jahr wieder mitzutun und für noch mehr Abwechslung und Schwung im Programm zu sorgen.

Außerhalb der wöchentlichen Kolpingabende kamen sie zwanglos zusammen und gründeten kurz darauf innerhalb der Kolpingsfamilie eine Karnevalsabteilung. Sie gaben sich eine eigene Satzung und wählten Heinz Maaßen zu ihrem Präsidenten. Sie gaben sich den Namen Karnevalsgesellschaft "Blau-Weiß" 1947 der Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf - kurz KG "Blau-Weiß" 1947 KF.
Die der Gesellschaft beigetretenen Kolpingssöhne stellten sich zur Aufgabe, den von Adolph Kolping gemeinten Frohsinn und Scherz in besonderer Weise in den Reihen der Kolpingsfamilie zu fördern.

Die Wahl der Farben "Blau-Weiß" war rein zufällig. Die für den Elferrat gelieferten Mützen entsprachen nicht den bestellten Farben, sondern waren blau und weiß. Dabei blieb es dann.

 

1948

Die Gesangsabteilung der Kolpingsfamilie

- eine kleine Erinnerung von Rolf Krapp -

"Ludwig van Beethoven stand neben Friedrich Silcher, Robert Schumann neben Johann Strauß - jedenfalls auf den Programmen des "Chors der Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf". Die Gesangsabteilung, wie der Chor sich in seiner schönen Bescheidenheit selbst nannte, bestand in den Jahren 1948 bis 1953

Zuerst war es nur eine kleine Gruppe von Kolpingssöhnen, die eine Stimme hatten und Freude am gemeinsamen Gesang; sie trafen sich zwanglos und nach Absprache zum Proben. Als sich jedoch sehr bald herausstellte, daß sich dabei einiger Wohlklang erzielen ließ, wurde die Sängerschaft größer. Es kamen neue, junge Stimmen hinzu. 16, 18, manchmal 20 Tenöre, Baritone und Bässe standen zur Verfügung. Dirigent war Kolpingssohn Rolf Krapp, der damals an der Universität Münster studierte. Die Proben fanden zunächst in der guten Stube des Dirigenten statt, dann im Sälchen der Gastwirtschaft "Grochtdreis" und zuletzt im großen Raum des Pfarrhauses, wo es am besten klappte, obwohl es dort kein Bier gab.

Anfangs nahmen sich die Kolping-Sänger nicht so ganz schwere Sachen vor Volkslieder, Kompositionen von Friedrich Silcher, dann und wann ein Madrigal, wurden gesungen. Nach einem halben Jahr aber trauten sie sich auch schwierigere Männerchor-Literatur zu Häufig war der Chorleiter im Musikverlag Engels, der damals noch in einem halb ausgebombten Haus auf dem Mühlenberg sein Büro hatte, und kaufte Noten. "Im Abendrot", "In stiller Nacht", "Hymne an die Nacht", "Wiegenlied", "Wanderlied", "Beim Kronenwirt", "Heimat", "Es kommen die lustigen Tage", "Nun lebwohl, du stille Gasse", "Hab mein Wagen vollgeladen", dazu Handwerkslieder, fröhliche Gesellschaftslieder- zum Schluß wurde die "Schöne blaue Donau" einstudiert.

Oft hatte der Chor Gelegenheit zu gemeinsamen Auftritten. Bei Feiern, nicht nur der eigenen Kolpingsfamilie, sondern auch anderer Familien, trat die Gesangsabteilung aus Broich/Speldorf auf; in Vereinslokalen und auf der Altenhofbühne war sie zu hören. Natürlich gab es kaum noch ein Jubiläum, kaum einen Geburtstag, kaum eine Silber- oder Goldhochzeit, zu der nicht der Chor mehrere Ständchen gebracht hätte.
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Jugendheimsaal bei einem Liedernachmittag mit Chor-, Solo- und Musikdarbietungen.

Mehr als dreidutzend Chorwerke hatten die Sänger im Repertoire, von "Rosemarie" bis zu "Sonntags ist's", und da konnten sie für eine solche Veranstaltung viel passendes aussuchen. Einmal unternahmen sie sogar eine regelrechte Sängerreise, und zwar zu einem "platten Lande" hinter Neuss. Dort besuchten sie den früheren Pastor von Broich/Speldorf, Gerhard Berg und brachten ihm ein Konzert

Die "Schöne blaue Donau" ist nicht mehr so recht zum Fließen gekommen. Eines schönen Tages war's vorbei mit der Sangeslust, und niemand kann sagen, warum. Aber das ist auch nicht so wichtig. Hauptsache, daß der Kolping-Chor ein paar Jahre lang Freude gemacht hat: allen, die in ihm wirkten, und den meisten, die ihm zuhörten."

Kurz vor Weihnachten, am 15. Dezember 1948, verließ uns Pfarrer Gerhard Berg und wir waren wieder ohne Präses.

 

1949

Neuer Präses, neues Vereinslokal und Mädelgruppe

Am 03 April 1949 übernahm Kaplan Carl-Josef Müller das Amt des Präses der Kolpingsfamilie. Nahezu 10 Jahre war er aufs Innigste mit seinen Kolpingssöhnen verbunden Dank seiner Initiative konnten während dieser Zeit manche Krisen überwunden und die Kolpingsfamilie immer wieder neu gefestigt werden. "Ich freue mich, daß euer Vertrauen mich gerufen hat, euer Vater zu sein", waren seine bewegten Worte bei seiner Einführung als Präses in die Kolpingsfamilie

Vom 01. bis zum 07 Juni 1949 wurde mit unserem Präses das 100-jährige Bestehen des Kolpingwerkes in gebührender Weise gefeiert.

Die Kolpingsfamilie wechselte das Vereinslokal. Die wöchentlichen Veranstaltungen fanden in dem etwas größeren Gesellschaftszimmer der Gaststätte "Schatter" (dem heutigen "Lindenhof'), LindenstraßelEcke Saarner Straße, statt.

In unserer Karnevalsgesellschaft "Blau-Weiß" 1947 der Kolpingsfamilie Mülheim- BroichlSpeldorf entstand eine Mädelgruppe.

 

1954

Gründung des Vereins "Kolpinghaus Broich/Speldorf" e. V.

am 30. Juni 1954

Der Zweck des Vereins ist es, der Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf ein Heim zu bieten und es zu unterhalten, damit sie ihren Mitgliedern gegenüber ihren Verpflichtungen nachkommen kann; insbesondere stellt der Verein der Kolpingsfamilie Räumlichkeiten zur Ausübung belehrender und geselliger Unterhaltung zur Verfügung.

Der Kolpingsfamilie konnte seitens der Pfarrgemeinde ein Raum im ersten Obergeschoß des Pfarrheimes überlassen werden, nachdem die Ordensschwestern "Arme Schwestern des hl. Franziskus" (Aachen) in das neu errichtete Hildegardishaus umgezogen waren.

Die Kolpingsfamilie renovierte das Zimmer und den Vorraum auf eigene Kosten und richtete sich ein. Einige Möbelstücke wie Theke, Garderobe, Lampen und Hocker wurden in Eigenarbeit erstellt Erster Hauswirt war unser Kolpingbruder Josef Giersberg, der für Ordnung und Sauberkeit im Kolpingzimmer sorgte und die Bewirtung der Kolpingssöhne übernahm.

 

1956

10-jähriges Bestehen der Kolpingsfarmilie

10-jähriges Bestehen der Kolpingsfarmilie

 

Im Juni 1956 wurde unter Leitung unseres Präses Kaplan Carl-Josef Müller im Pfarrsaal das 10-jährige Stiftungsfest der Kolpingsfamilie Mülheim Broich/Speldorfgefeiert. Für festliche Musik während der Feierstunde sorgten Maria und Rolf Krapp - Ehefrau und Sohn des Kolpingbruders Adolf Krapp.

 

 

1958

F-Zug, Standarte und Verabschiedung des Präses

Im September 1958 wurde innerhalb unserer KG "Blau-Weiß" 1947 KF der erste Fanfarenzug ins Leben gerufen. Zu Beginn der Session 1958/59 erhielt die Gesellschaft durch Stiftung ihre wundervolle Standarte.

Am 30. November 1958 verabschiedete sich nach fast 10-jähriger Tätigkeit als präses Kaplan Carl-Josef Müller von seinen Getreuen, um in der Pfarrei St. Barbara in Essen-Kray die Stelle des Pfarrers zu übernehmen.

 

1959

Gewisse Blütezeit mit neuem Präses und Tanzpaar

Am 14. Januar 1959 übernahm Kaplan Alfred Kirchhoff das Amt des Präses unserer Kolpingsfamilie. Unter seiner Leitung erlebte die Kolpingsfamilie eine gewisse Blütezeit. Bemerkenswert sind seine systematischen religiösen Bildungsvorträge über das Alte Testament, den Aufbau der Kirche, die Sakramente, die Gebots und über die Reformationsgeschichte.

Für unsere Karnevalsgesellschaft "Blau-Weiß" 1947 der Kolpingsfamilie Mülheim- Broich/Speldorf war das erstmalige Auftreten eines Tanzpaares in traditionellen Uniformen eine große Überraschung. Tanzmariechen war Doris Giersberg und Tanzmajor Günter Steinbeck.

 

1961

Erweiterung, Jungkolping-Raum, Schreiner-Werkstatt und Fotolabor

Im Mai 1961 konnte das Kolpingzimmer unter dem damaligen Präses Alfred Kirchhoff erweitert werden. Die Gelegenheit bot sich durch das Freiwerden der Hausmeisterwohnung im Altbau. Inzwischen war das neue Jugendheim mit einer Hausmeisterwohnung fertiggestellt.

Im neuen Jugendheim konnte auch die Gruppe Jungkolping einen Raum für ihre Gruppenstunden benutzen.

In einem Kellerraum wurde von der Kolpingsfamilie eine Schreiner-Werkstatt eingerichtet, in der unter fachkundiger Leitung fachbezogene Lehrgänge durchgeführt wurden. Ein weiterer kleiner Raum diente der Fotoabteilung als Fotolabor.

 

1964

Innere Verbundenheit zum Präses

Eine schwere Erkrankung unseres Präses Alfred Kirchhoff warf ihn aufs Krankenlager und ließ ihn dort fast ein Jahr gefesselt sein. Aber auch diese ernste Situation führte zu einer innersten Verbundenheit zwischen dem Präses und den Kolpingssöhnen, die ihm stets durch ihr Gebet und ihre tatkräftige Hilfe zur Seite gestanden haben, "ohne die ich", so sagte er einmal, "heute nicht wieder vor euch stehen würde".

 

1965

Präseswechsel und Abteilungen

Während der Zeit der Erkrankung von Präses Kirchhoff hatte schon Kaplan Hubertus Osthues kommissarisch die Leitung der Kolpingsfamilie übernommen.

Kaplan Alfred Kirchhoff verläßt uns am 11. Juli 1965 und wird Pfarrer in der Pfarrei St. Lambertus, Essen-Bergerhausen.

Am 05. Dezember 1965 übernimmt Kaplan Hubertus Osthues das Präsidesamt. Die rechte Berufsbildung als eines der Ziele Adolph Kolpings zielt auf Beruf und Leistung, auf die rechte Arbeitsauffassung und auf das rechte Verhalten am Arbeitsplatz und in der Welt der Arbeit überhaupt. Der Zusammenschfuß von Angehörigen eines Berufszweiges oder auch verwandter Berufszweige zu einer Fachabteilung kann der Verwirklichung des Berufsideals äußerst dienlich sein. Auch der Zusammenschluß zu anderen Abteilungen, die z.B. der Geselligkeit und der Freude dienen, bedeutet eine echte Bereicherung des Lebens der Kolpingsfamilie und stärkt ihre Anziehungskraft. Immer wieder hat unsere Kolpingsfamilie solche Abteilungen gegründet und somit dem Vereinsleben eine gewisse Dynamik gegeben. Von den Schreiner-, Modellbau-, Theater-, Musik-, Gesangs-, Spar-, Foto- und Karnevalsabteilungen erfreuen sich noch heute einige von ihnen einer regen Aktivität.

 

1969

Wechsel von Osthues zu Gaberle

Am 15. Juli 1969 verläßt uns Präses Kaplan Hubertus Osthues. Er wurde Militärpfarrer in Flensburg-Weiche und am 19. Januar 1970 vom Katholischen Militärbischof Dr. Franz Hengsbach zum Standortpfarrer Schleswig ernannt.

Am 17 Dezember 1969 übernimmt Kaplan Hans-Joachim Gaberle das Amt des Präses.

 

1970

Innenrenovierung unserer Kirche

Von Juli 1970 bis Mai 1971 erfährt unsere Pfarrkirche Herz Jesu eine innere Neugestaltung. Auch die Kolpingsfamilie hat hierbei tatkräftig mitgewirkt. Von den Mitgliedern wurden z.B. alle Kirchenbänke auf dem Gelände des Schlachthofs an der Ulmenallee abgebeizt und später wieder gebeizt und poliert. Der alte Holzfußboden unter den Kirchenbänken im Mittelschiff und in den beiden Seitenschiffen wurden durch einen Naturholz-Fußboden ersetzt.

Kolpingssöhne legten auch mit Hand an bei der Erneuerung des Fußbodens im Pfarrsaal.

 

1971

25 Jahre Kolpingsfamilie in Herz Jesu

25 Jahre Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf

Mit ihrem Präses Kaplan Hans-Joachim Gaberle konnte die Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf voll Freude auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken.

Aus diesem Grunde sowie aus Anlaß der Renovierung und Neugestaltung der Herz Jesu-Kirche veranstaltete die Kolpingsfamilie eine Woche lang von Montag, 07. Juni, bis Sonntag, 13. Juni 1971, mit Unterstützung des Pfarrgemeinderates, des Kirchenchores und vielen Gemeindemitgliedern ein großes Pfarrfamilienfest.

Höhepunkte waren das Fronleichnamsfest mit Gemeindegottesdienst im großen Festzelt und am Sonntag, 13. Juni 1971, der feierliche Gottesdienst im Festzelt mit unserem Hochwürdigsten Herrn Bischof Dr. Franz Hengsbach sowie der anschließende große Empfang.

Das Festzelt stand auf dem ehemaligen Sportplatz des TSV Broich 1885 an der Saarner Straße/Ecke Böllerts Höfe.

Im gleichen Jahr konnte das Kolpingzimmer um das sogenannte "Teppichzimmer" erweitert, vollkommen renoviert und neu möbliert werden.

Zu dieser Zeit setzte sich die Mitgliederzahl der Kolpingsfamilie wie folgt zusammen.

Gruppe Jungkolping 16 Mitglieder

Gruppe Kolping 22 Mitglieder

Gruppe Altkolping inkl. Präses 79 Mitaglieder

gesamt 117 Mitglieder

 

1972

25 Jahre "Blau-Weiß " und Bittere Enttäuschung

Elferrat unserer KG "Blau-Weiß" 1947 KF von 1971/1972

Die KG "Blau-Weiß" 1947 KF konnte am 22. Januar 1972 ihr 25-jähriges Bestehen im Festsaal der Stadthalle feiern. Ein Mammutprogramm mit holländischen Karnevalsfreunden und Tollitäten aus Huissen und Mastricht, Elferräten, Tanzgarden und einer holländischen Bauernkapelle sowie dem Mülheimer Prinzenpaar Axel I. und Angela I. brachten den Zuschauern Freude und Fröhlichkeit.

Bitter enttäuscht wurde unsere Karnevalsgesellschaft nach einer so glanzvoll verlaufenen Session durch die Ablösung des zu einem Musikzug erweiterten Fanfarenzuges. Gleichzeitig verabschiedeten sich einige Vorstandmitglieder, um einen eigenen Karnevalsverein - den MKV 1972 e.V. - zu gründen.

 

1973

Satzung, Ortsstatut und karnevalistischer Bezirkspräses

Mit dem Ortsstatut des Kolpingwerkes Deutscher Zentralverband, verabschiedet von der Zentralversammlung in Wörishofen am 20 November 1971, wurde die bis dahin gültige Satzung der Kolpingsfamilie abgelöst. Nach und nach fand ein Strukturwandel der Vorstände in den Kolpingsfamilien statt.

Es entfielen die früheren Ämter Vizepräses, Senior und Altsenior. An ihre Stelle traten der Vorsitzende sowie die Alters- und Sachgebietsleiter. Die Ämter Präses, Schriftführer und Kassierer wurden beibehalten. In unserer Kolpingsfamilie wurde das neue Ortsstatut erstmalig in der Mitgliederversammlung am 04. Februar 1973 verwirklicht.

1973 wurde Kpl. Hans-Joachim Gaberle zum Bezirkspräses des Bezirksverbands Mülheim an der Ruhr gewählt. Als echter Kolpingssohn widmete er sich auch karnevalistischen Aktivitäten unserer KG "Blau-Weiß" 1947 KF. Er schrieb und komponierte Karnevalsschlager, die er auch selber vortrug.

 

1974

Frauen in der Kolpingsfamilie

Dem früheren Katholischen Gesellenverein und späteren Kolpingwerk als Mitglied anzugehören, war bisher nur männlichen Jugendlichen und Erwachsenen vorbehalten. Daher war die Entscheidung der Zentralversammlung 1966 in Würzburg, Frauen in den Verband auf zunehmen, eine Sensation.

Aufnahme der ersten Kolpingschwestern, 08.12.1974Bei uns dauerte es noch bis 1974, bis sich Frauen für unsere Arbeitinteressierten. Für Mittwoch, 08. Mai 1974 wurden in einer Werbeaktion alle Frauen unserer Kolpingssöhne und interssierte Frauen aus der Gemeinde ins Kolpingzimmer eingeladen. Zu dem Thema "Frauenarbeit im Kolpingwerk" referierte die CDU-Stadtverordnete Helene Koch. Der Einladung folgten etwa 15 Frauen. Sie waren so begeistert, daß einige sich vornahmen, sich einmal im Monat im Kolpingzimmer zu treffen. Am 08. Dezember 1974, zum Kolping-Gedenktag, konnten bereits sechs Frauen als Kolpingmitglieder aufgenommen werden. Es waren Doris Itter, Elisabeth Itter, Evelin Kohlwey, Ellen Schimmelpfennig, Renate Walterscheidt und Anita Willems.

 

1975

Gaberle wird Pfarrer in Essen, der Schützenhof abgerissen

Unser Präses Hans-Joachim Gaberle wird nach sechsjähriger Amtszeit am 13. Juli 1975 zum Pfarrer in St. Antonjus, Essen-Steele-Freisenbruch, ernannt.

Heinz Maaßen, Altkarnevalist von Format, Ehrenpräsident unserer Karnevalsgesellschaft und Alterspräsident des Hauptausschuß Groß-Mülheimer-KarnevaI1957 e.V., erhält im November 1975 die Auszeichnung "Ritter des schiefen Turms".

Ein Wermutstropfen gab es für unsere "Blau-Weißen", als der Schützenhof geschlossen und abgerissen wurde. Die Folge war, daß wir unsere Sitzungen in den folgenden Jahren in einem viel zu kleinen Saal abhalten mußten.

 

1976

Neuer Präses, 30 Jahre Kolpingsfamilie und neuer Fanfarenzug

Am 02. Mai 1976 wurde Kaplan Arnold Nentwig zum Präses unserer Kolpingsfamilie gewählt. Er widmete sich besonders der Jugendarbeit.

Die Kolpingsfamilie feierte vom 08. bis zum 10. Oktober 1976 ihr 30-jähriges Stiftungsfest wieder in einem Festzelt, das auf der Wiese des Pfarrheims errichtet werden konnte. Das Stiftungsfest wurde mit dem seit Jahren durchgeführten Oktoberfest gekoppelt.

Bei unseren "Blau-Weißen" wurde ein neuer Fanfarenzug gegründet, der es bereits nach wenigen Proben verstand, die Session 1976/77 zu eröffnen.

 

1977

Unsere "Blau-Weißen" feiern im Zelt

Ermutigt durch den Erfolg des Oktoberfestes veranstaltete unsere KG "Blau-Weiß" 1947 KF die Karnevalssitzungen zum 30-jährigen "Blau-Weiß"-Jubiläum erstmalig im Festzelt auf der Wiese des Pfarrheims. Der Wahlspruch "Beheiztes Zelt und kühles Bier - Karneval feiern wir!" wurde von den Pfarrmitgliedern so befolgt, daß das Zelt zu klein war, alle Besucher aufzunehmen.

 

1978

Schlachthof-Zelt und "Bora-Bora"

Die "Blau-Weiß"-Sitzungen wurden wieder in einem Festzelt auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs an der Ulmenallee erfolgreich absolviert. Zusätzlich fand eine Galasitzung für das Bundesbahn-Sozialwerk (BSW) statt.

Zur Eröffnung der Session 1978/79 wurde beim Hoppeditz-Erwachen eine Uraufführung der Männergarde mit dem durch Iris und Klaus Vieten einstudierten Hawai - Tanz "Bora-Bora" gestartet.

 

1979

11 Jugendgruppen, Männergarde nimmt Siegerpokal entgegen

Eine Jungkolpinggruppe gab es bei uns fast immer, aber ein "Hoch" wie 1979 gab es noch nie. Es bestanden 11 Jungen-, Mädchen- und gemischte Gruppen verschiedenen Alters, die unter Präses Kpl. Nentwig und ihrem Leiter Ralf Wind sowie den Gruppenleiterinnen und -leitern ein tolles Programm absolvierten.

Die Kolpingfrauen unter der Leitung von Christa Schindler und Renate Walterscheidt wurden wieder aktiver und unterstützten die Kolpingsfamilie und ihre Karnevalsgesellschaft wo sie nur konnten.

Am 09 Dezember 1979 nahm die Männergarde mit dem "Urwaldtanz" mit dem Lied "Der Löwe schläft heut' Nacht" beim 12. von der" 1. Großen Mülheimer Karnevalsgesellschaft" 1937 e.V. ausgerichtetem "Internationalen Tanzturnier" im Festsaal der Stadthalle teil. Mit dem Tanz in der Disziplin der humoristischen Schaudarbietungen errang die Garde die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft und nahm den Siegerpokal entgegen.

 

1980

"KOLPING aktuell", Frauenschlümpfe und "Stoppelhopser"

Kurz nach der Mitgliederversammlung am 13.01.1980 machte Heinz Passmann als Beauftragter für Feste und Feiern den Vorschlag, eine Kolpingzeitschrift mit dem Namen "KOLPING aktuell" ins Leben zu rufen. Sie sollte zweimal im Jahr erscheinen und unsere Mitglieder sowie die Gemeinde mit dem Kolpingprogramm vertraut machen. Unter Mithilfe des Vorstands brachte Heinz Passmann es fertig, die erste Ausgabe innerhalb weniger Wochen drucken zu lassen und den Mitgliedern sowie der Gemeinde vorzulegen. Pünktlich zu Beginn des 2 Halbjahres konnte auch die zweite Ausgabe den Mitgliedern ausgehändigt werden. "KOLPING aktuell" hat bis heute noch Bestand.

Die Kolpingfrauen traten erstmalig geschlossen - als Schlümpfe kostümiert - im Festzelt unserer KG "Blau-Weiß" 1947 KF an der Duisburger Straße, auf dem Gelände des ehemaligen Speldorfer Bahnhofs, auf. Sie zogen auch als Fußgruppe im Rosenmontagszug bei unseren "Blau-Weißen" mit.

Am 16. März 1980 nahm die Männergarde mit dem "Urwaldtanz" in der Liederhalle Stuttgart an der 9. Deutschen Meisterschaft im Gardetanz Senioren teil. In der Disziplin VII - karnevalistisch-humoristische Darbietungen - erhielt sie 180 Punkte und damit einen guten Platz. An diesem Tag gab sich die Männergarde den Namen "Die Stoppelhopser".

Am 31 Mai/01 Juni 1980 unternahm die Kolpingsfamilie mit 44 Personen unter der Regie von Heinz Passmann eine Busfahrt nach Bremm an der Mosel.

Am 07. Dezember 1980 nahmen die "Stoppelhopser" mit ihrem neuen Tanz "Pariser Tango" in der hiesigen Stadthalle am BDK-Qualifikationsturnier teil Sie errangen mit 222 Punkten den 2. Platz.

 

1981

Hans III. und Renate I., Nentwig wird Pfarrer in Eiringhausen

Unsere KG "Blau-Weiß" 1947 KF konnte in der Session 1980/81 das Prinzenpaar der Stadt Mülheim an der Ruhr mit Hofstaat stellen. Prinz Hans III. (Walterscheidt), Prinzessin Renate I. (Walterscheidt), Hofmarschall Hermann Wüsthoff und die Hofdamen Ingrid Topp und Ursula Wüsthoff. Von ihnen gehören vier der Kolpingsfamilie an die Prinzenproklamation fand am 18. Januar 1981 im großen Saal des Hotels Handelshof statt.Unser Prinzenpaar Hans III. und Renate I. in zivil

Von Altweiber bis Karnevalsdienstag feierten unsere "Blau-Weißen" wieder im Zelt an der Duisburger Straße den Altweiberball über nahmen unsere Kolpingfrauen als Elferrat mit Sitzungspräsidentin Elisabeth Witzlsperger Sie waren als Burgfräuleins kostümiert. So begleiteten sie auch den Rosenmontagszug.

Am 29. März 1981 nahmen die "Stoppelhopser" mit dem "Pariser Tango" an der 10. Deutschen Meisterschaft in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle mit Erfolg teil.

Unser Präses Arnold Nentwig wechselte am 08. Juni 1981 als Pfarrer nach St Johannes Baptist in Plettenberg-Eiringhausen.

Die Mitgliederzahl der Kolpingsfamilie - Stand 01 August 1981 - erreichte genau 200 Mitglieder; davon gehörten der Gruppe Jungkolping 53, der Gruppe Kolping 38 und der Gruppe Erwachsene 109 Mitglieder an.

Am 05. Dezember 1981 feierten wir in Verbindung mit dem Kolping-Gedenktag das 35. Stiftungsfest der Kolpingsfamilie. Vier Gründungsmitglieder - Hans Hüsgen, Hermann Rühl, Toni Schermuly und Franz Sowa - waren noch mit dabei.

 

1982

Präses Brengelmann und regnerische Ausflugsfahrt

Nachdem die Kolpingsfamilie über ein halbes Jahr ohne Präses war, konnte Kaplan Benno Brengelmann in der Mitgliederversammlung am 17 Januar 1982 zum Präses gewählt werden

Am 13./14. Februar 1982 führte unsere KG "Blau-Weiß" 1947 KF mit ihren Gruppen in Gumpen/Odenwald eine Gemeinschaftssitzung mit dem dortigen Männergesangsverein "Liederkranz" 1962 Gumpen durch

Der "Blau-Weiß"-Karneval wurde wieder im Festzelt an der Duisburger Straße gefeiert Die 35. Prunksitzung war wieder ein voller Erfolg. Die Kindergarde mit ihrem Mäusetanz und nicht zuletzt die "Stoppelhopser" mit ihrem Tanz "Alte Kameraden", bei dem auch der Präsident Klaus Vieten selbst mittanzte, brachten das Publikum in Wallung

Die Kolpingsfamilie landete bei ihrer diesjährigen Ausflugsfahrt am 23./24 Mai 1982 in einem 180-Seelen-Dörfchen namens Neuwilnau/Taunus. Wir machten eine Zwischenstation in Köln, wo wir in der Minoritenkirche dem Begründer unserer Gemeinschaft, Adolph Kolping, gedachten Außer dem schönen geselligen Abend in Neuwilnau blieb noch der folgende Morgen allen Teilnehmern in Erinnerung Die Ausflügler wurden von einem Wolkenbruch überrascht. Dementsprechend feucht, mit aufgeweichtem Schuhwerk, landete Gruppe für Gruppe in ihrem Quartier.

 

1983

"Blau-Weiß" feiert wieder zünftig im Festzelt. Der Frauen-Elferrat der Kolpingsfamilie war wie- der unter der Regie von Elisabeth Witzlsperger in einheitlichen Kostümen dabei. Die 36 Prunksitzung, die Sitzung für das Bundesbahn-Sozialwerk, der Rosenmontagsball, das Kinderfest und das traditionelle Fischessen verliefen dank der guten Vorbereitung aller mitwirkenden Gruppen, den Leitern und Leiterinnen und dem Vorstand mit ihrem langjährigen Vor- sitzenden Josef Pütz sowie dem Präsidenten Klaus Vieten wie geplant.

Am 13. April 1983 unternahmen die Frauen einen Ausflug zum Tannenhof.

Unsere Kolpingfahrt fand mit 49 Teilnehmern am 28./29 Mai 1983 in Kerstenhausen, unweit von Bad Wildungen, statt.

Klaus Vieten übergibt nach 11-jähriger Präsidentschaft sein Amt an Hans-Friedel Walterscheidt.

 

1984

Zum 5 Mal führten die "Blau-Weißen" am 25./26 Februar 1984 in Gumpen die Gemeinschaftssitzung mit dem "Liederkranz" 1962 Gumpen durch.

Im Festzelt ging's zwischen Altweiber und Fischessen wieder hoch her. Den Altweiberball richteten wie gehabt unsere Kolpingfrauen aus. In ihren "Pumuckel" - Kostümen hatten sie das Sagen und als besondere Zugabe noch einen tollen Tanz als Weinjungfern oder als "Broich/Speldorfer Spätlese" auf Lager.

Die große Beteiligung der Pfarrgemeinde und aktiver Karnevalisten in Uniform beim Festhochamt im Zelt am Morgen des Karnevalssonntag, zelebriert von Berufsschulpfarrer Endlein, hat gezeigt, daß Karnevalisten nicht nur kräftig feiern können, sondern auch bei der Sache sind, wenn es gilt, sich als katholische Christen zu Gott zu bekennen.

Am 20. Mai 1984 feierten wir gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Plettenberg-Eiringhausen das Joseph-Schutzfest. Mit dem Festhochamt begann die Feier in unserer Kirche unter Mitwirkung des KAB-Chores St. Ludger aus Duisburg und des Kolping-Blasorchesters Eiringhausen aus Plettenberg.

Am 18./19. August 1984 führte unser Wochenend-Ausflug nochmal nach Neuweilnau/Taunus. Der “Wettergott” war uns diesmal hold und wir konnten die Aussicht wirklich genießen.


Angeleitet durch unseren Kolpingbruder Werner Klein-Uebbing beschäftigten sich die Kolpingfrauen im zweiten Halbjahr mit Glasmalerei.

 

1985

Ab dem 14. Februar 1985 war wieder “blau-weisser” Kolpingkarneval im Festzelt an der Duisburger Straße fällig. Der Altweiberball mit den spanisch kostümierten Kolpingfrauen im blau-weissen Narrenschiff “BLU-WEI-NA” wurde zu einem tollen Erlebnis.

Am 14. August 1985 erlebten unsere Kolpingfrauen bei Lore und Kurt Schunke im Garten einen herrlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und einem guten Abendessen.

Der Wochenendausflug am 17./18. August 1985 führte uns nach Bremm, einem Moselstädchen, in dem wir 1980 schon einmal zu Gast waren. Nach der Abendmesse erlebten wir einen bunten Abend mit Tanz, Spielen, Frohsinn und Scherz.

Am 04. September waren die Kolpingfrauen im Hildegardishaus zum Kaffeetrinken mit den Bewohnern des Hauses. Die Frauen spendierten den Kaffe und den Kuchen.

 

1986

Bereits am 11./12. Januar 1986 begann das Jahr für uns mit einer gemeinsamen Wochenendfahrt zur “Baunhöller Mühle” bei Halsenbach. Nach der Abendmesse in der Pfarrkirche Halsenbach nahmen wir in der dortigen Bürgerhalle an einem großen Folkloreabend teil. Dieser Besuch in Halsenbach war ein spät angetretener Gegenbesuch, denn 15 Jahre zuvor hatte die Blaskapelle “Harmonie” e.V. Halsenbach für die musikalische Unterhaltung zu unserem 25-jährigen Jubiläum im Festzelt gesorgt. Vorbereitet hatte diese Fahrt wiederum unser Kolpingbruder Heinz Passmann.

Die Karnevalsveranstaltungen unserer KG “Blau-Weiss” 1947 KF fanden vom 06. bis zum 11. Februar 1986 in einem kleineren Rahmen, ausschließlich im Pfarrsaal, statt.

 Ein von den Kolpingfrauen unter der Leitung von Elisabeth Witzlsperger vorbereiteter Seniorennachmittag fand am 17. April 1986 statt. Die Resonanz war groß. Nach einer im Hildegardishaus gefeierten hl. Messe fanden sich 84 Senioren im Pfarrsaal ein. An festlich geschmückten Tischen wurden ihnen Kaffee und Kuchen gereicht.

Am 14./15. Juni 1986 folgten wir der Einladung der Musikvereinigung “Harmonie” e.V. Halsenbach, um mit ihr das 30-jährige Bestehen zu feiern. Gefeiert wurde in der großen Bürgerhalle in Halsenbach, wo unser Vorsitzender Bernd Hoeker den Gastgebern mit einem Kolpingbild gratulierte.

Nach 4 ½ jähriger Amtszeit feierte unser Präses Kpl. Benno Brengelmann am 20. Juli 1986 seinen Abschiedsgottesdienst und trat kurz darauf seine zweite Kaplanstelle in St. Franziskus in Duisburg-Großenbaum an.

Am 04./05. Oktober 1986 feierten wir unser 40-jähriges Bestehen. Vergeblich wurde versucht, für unser Fest eine Zeltgenehmigung zu erhalten, so daß wir mit dem Pfarrsaal vorlieb nehmen mußten. Die Jubiläumsfeier begann mit der Abendmesse in unserer Kirche, in der auch das von Kaplan Brengelmann gestiftete Kolpingbanner eingeweiht wurde.

Die Mitgliederzahl betrug 106 männliche und 31 weibliche, also 137 Mitglieder.

 

1987

Kaplan Georg Späh wurde am 18. Januar 1987 zum Präses gewählt.

Die Karnevalsfeiern zum 40-jährigen Bestehen unserer KG "Blau-Weiß" 1947 KF konnten wieder im Zelt an der Duisburger Straße durchgeführt werden. Beim Altweiberball brachte unser Kolpingfrauen-Elferrat wieder das Publikum in Hochstimmung.

Das Bezirkstreffen der sechs Mülheimer Kolpingsfamilien fand am 13. Mai 1987 in unserer Gemeinde statt. Unsere Kolpingfrauen hatten alle Hände voll zu tun, denn sie sorgten für das leibliche Wohl unserer Gäste.

Unsere Kolpingfahrt am 27./28. Juni 1987 führte uns in die Eifel 85 Teilnehmer verteilten sich auf zwei Busse und einen PKW Ziel war der Ort Roes.

 

1988

Karneval wurde wieder im Zelt gefeiert. Die Kolpingfrauen präsentierten sich diesmal in selbst geschneiderten Clownskostümen.

Am 19. April 1988 startete unter der Leitung Martin Scherschings ein Gitarrenkurs. Ihr erlerntes Können stellten sie bei der Halbjahresabschlussmesse am 04. Juli 1988 unter Beweis. Zu den Spielerinnen gesellten sich die restlichen Mitglieder unserer Hauskapelle “Black & White” sowie weitere Spielerinnen und Spieler, die als Rhythmusgruppe der Kolpingsfamilie noch einige Jahre Bestand hatte.

Die Kolpingjugend radelte mit der Kolpingjugend aus St. Theresia vom 20. bis zum 24. Mai 1988 ins Pfingstlager am Quellensee im Nettetal. Bei herrlichstem Wetter verbrachten die Teilnehmer abwechslungsreiche Tage. Mit Muskelkater und Sonnenbrand radelte die “Drahteselkolonne” dienstags wieder heimwärts.

Am 25./26. Juni 1988 fuhren wir mit zwei Bussen und 102 Teilnehmern wieder zur Mosel.

In Trier erlebten wir unter sachkundiger Führung die 2000-jährige Geschichte der Stadt. Zügig ging es dann weiter nach Longuich, unserem eigentlichen Reiseziel. Untergebracht waren wir teils in Longuich und teils in Schweich. In der Longuicher Dorfkirche feierten wir abends die Eucharistie. Für unser leibliches Wohl sorgte die Familie Theissen im Franziskushof. Bei der anschließenden Weinprobe mit Musik und Schunkeln sowie dem Besuch des Weinkellers vergingen die Stunden viel zu schnell.

 

1989

Vom 02. bis zum 07.02.1989 ging es wieder hoch her im Festzelt an der Duisburger Straße. Unsere Kolpingfrauen hatten Altweiber, unterstützt durch Ulrich Koschorek, wieder das Sagen.

Am 05. April 1989 feierte unsere Kolping-Frauengruppe im “Sassenhof” ihr 15-jähriges Bestehen, am 03. Mai 1989 unternahmen sie eine Hafenrundfahrt durch den Duisburger Hafen.

Unsere Kolpingfahrt führte uns am 20./21. Mai 1989 zu den Riedener Mühlen in der Eifel.

Am 16. Juni 1989 wurde unser Kolpingbruder Ralph Eberhard Brachthäuser zum Diakon geweiht.

Vom 25. bis zum 29. Oktober 1989, kurz vor der “Großen Wende”, unternahmen viele Kolpingschwestern und -brüder eine Fahrt nach Berlin. Für ein paar Stunden waren wir Gast einer Ost-Berliner Kolpingsfamilie.

Wegen der bevorstehenden Renovierung des alten Pfarrheims räumten wir am 18. Dezember 1989 unser Kolpingzimmer aus und verluden die Möbel in einem auf dem Hof bereitstehenden Container. Bis zum Abschluss der Renovierung werden wir unsere Veranstaltungen im Gemeinschaftsraum des Jugendheims abhalten. Gleichzeitig steht der Abriss des alten Pfarrsaals bevor.

 

1990

Den Karneval erlebten wir vom 22. bis zum 25.02.1990 im Festzelt auf dem Gelände der Firma Tengelmann an der Sportanlage Wissollstraße. Für den Vorstand unserer KG “Blau-Weiss” 1947 mit ihrem neuen Vorsitzenden Rainer Walterscheidt war es kein leichtes Unterfangen, einen neuen Zeltplatz zu finden. Wegen Sturmböen von gewaltigem Ausmaß mußte der Rosenmontagszug abgesagt werden. Aus Sicherheitsgründen hielten wir den Rosenmontagsball sowie die Hoppeditz-Beerdigung in den “Prinzeß-Luise-Stuben” ab.

Am 13. Mai 1990 feierte unser Präses Kpl. Georg Späh seinen Abschiedsgottesdienst und wechselte wenig später als Kaplan nach St. Cyriakus in Bottrop.

Unsere Kolpingfahrt führte uns am 19./20. Mai 1990 nach Plettenberg-Eiringhausen, wo wir das 25-jährige Priesterjubiläum unseres ehemaligen Präses Pfarrer Arnold Nentwig mitfeierten und im dortigen Festzelt durch Gotthilf Fischer zu Ehrenmitgliedern der Fischer-Chöre ernannt wurden.

Zwei Tage nach seiner Priesterweihe am 01. Juni 1990 im Essener Dom, konnten wir am 03. Juni 1990 mit unserem Neupriester und Kolpingbruder Ralph Eberhard Brachthäuser die Primizmesse in unserer Kirche feiern.

Am 06. Oktober 1990 unternahmen wir eine Stadtrundfahrt mit einer nostalgischen Straßenbahn, dem “Kolping-Express”. Musikalische Stimmung brachte unsere Rhythmusgruppe.

 

1991

Am 13. Januar 1991 wurde Kaplan Jörg Dammers zum Präses gewählt.

In der Karnevalssession stellten wir das Kinderprinzenpaar Tobias I. (Bender) und Marina I. (Horst) und dem Harlekin Conny (Krug).

Nachdem viele Städte an Rhein und Ruhr wegen des durch die Medien ausgeübten Drucks aufgrund des sich ausgeweiteten Golfkrieges ihre öffentlichen Karnevalsveranstaltungen einschließlich der Rosenmontagszüge abgesagt hatten, verzichteten auch wir auf unsere Hauptveranstaltungen. Für die meisten Karnevalsgesellschaften war dies ein finanzieller Verlust, da die meisten Verträge mit den Künstlern eingehalten werden mussten. Unser Kinderprinzenpaar durfte in der nächsten Session noch einmal die Regentschaft übernehmen, um den karnevalistischen Höhepunkt, den Rosenmontagszug, als Kinderprinzenpaar zu erleben.

Ab dem 10. Februar 1991 konnten wir unser um das alte KAB-Zimmer erweiterte und renovierte Kolpingzimmer wieder nutzen. Zeitgleich wurde der Pfarrsaal eingeweiht.

Am 15. Mai 1991 unternahmen die Kolpingfrauen einen Ausflug, um “Maria im Maien” zu besuchen. Mit Herrn Pfarrer Hengstenberg aus der Gemeinde St. Franziskus, Essen-Frintrop, der mit seiner Frauengruppe dort war, erlebten wir eine stimmungsvolle Maiandacht. Leider regnete es den ganzen Nachmittag in Strömen. Wir kehrten mit unserem nachgekommenen Präses Kaplan Jörg Dammers und den nach und nach eingetroffenen Ehemännern in den “Sonnenschein” ein - so hieß die Gaststätte.

Die jährliche Kolpingfahrt ging am 22./23. Juni 1991 mit 61 Personen ins Hotel “Münstermann” nach Haaren bei Paderborn. Der Hauspokal wurde ausgekegelt. Einige konnten auch das hauseigene Schwimmbad testen. Wir besuchten die Abendmesse in der St. Vitus-Kirche. Mit vier Banner zogen wir dort ein. Vom Pfarrer wurden wir herzlich begrüßt. Mit Musik, Spiel und Tanz verlief der Abend gemütlich. Pünktlich am nächsten Morgen zum Frühstück kam unser Präses Kaplan Jörg Dammers angereist. Danach ging es per Pedes zur “Hütte”, vor der ein Baumstamm lag, der in einem Wettbewerb in 50-DM-schwere Scheiben zersägt werden sollte. Mit Pokal und Wimpel aus Haaren kehrten wir am frühen Abend in die heimatlichen Gefilden zurück.

Am 27. Oktober 1991 erfolgte in Anwesenheit von über 50.000 Pilgern durch Papst Johannes Paul II. feierlich auf dem Petersplatz in Rom die Seligsprechung Adolph Kolpings. 1.800 Kolpingbanner gaben dazu eine großartige Kulisse. “Solche Leitbilder wie Adolph Kolping brauchen wir für die Kirche von heute.” (Papst Johannes Paul II.)

Unter der Leitung von Martin Schersching hatte sich Ende 1990 unsere Kolping-Theatergruppe gegründet, deren Mitwirkende zum Teil aus unserer Rhythmusgruppe stammen. Am 07. Dezember 1991 wurde in unserem Pfarrsaal der Schwank aus dem Ohnsorg-Theater “Tratsch im Treppenhaus” mit überwältigendem Erfolg aufgeführt.

 

1992

Unsere Karnevalveranstaltungen fanden allesamt im neuen Pfarrsaal statt. In der Session 91/92 stellten wir mit Michael Vogt den Prinzen Michael I. sowie noch einmal das Kinderprinzenpaar Tobias I. und Marina I..

Am 13. März 1992 gestalteten unsere Kolpingfrauen im Kolpingzimmer einen Nachmittag für die Ehefrauen verstorbener Kolpingbrüder.

Die Kolpingfahrt führte uns am 23./24. Mai 1992  wie schon 1983 nach Kerstenhausen.

Vom 17. bis zum 25. Oktober 1992 veranstaltete die Kolpingjugend unter Heino Passmanns Leitung mit 40 Teilnehmern ein Herbstlager in Herscheid.

Am 22. November 1992 feierten wir das 100-jährige Bestehen unserer Kirche, die zu diesem Fest im neuen Glanz erstrahlte. Die Kolpingsfamilie und ihre Gruppen stifteten die Restaurierung einer Kreuzwegstation.

 

1993

Unsere Karnevalsveranstaltungen konnten vom 18. bis zum 22. Februar 1993 im Ringlokschuppen auf dem MüGa-Gelände stattfinden.

Am 19. Februar 1993 fand im Pfarrsaal die erste Gemeinschaftssitzung von Kolping und Kirchenchor unter der Präsidentschaft des “Broich/Speldorfer Zweierrats” Franz Straßmann und Heino Passmann statt.

Am 24. April 1993 führte die Theatergruppe den Schwank “Gute Nacht Frau Engel” auf.

Die Kolpingfahrt am 22./23. Mai 1993 führte uns wieder nach Plettenberg-Eiringhausen.

Vom 06. bis zum 12. September fuhren wir mit 46 Personen in unsere Hauptstadt Berlin.

 

1994

Am 04. Februar 1994 fand die 2. Kolping-Kirchenchor-Gemeinschaftssitzung im Pfarrsaal statt.

Unsere Veranstaltungen zu den närrischen 5 Tagen führten wir im Zelt an der Duisburger Straße durch. Die Prinzessin Antje I. (Antje Baumann) kam aus unseren “blau-weissen” Reihen.

Unser Präses Jörg Dammers wurde beim Joseph-Schutzfest am 30. April 1994 feierlich als Mitglied in unsere Kolpingsfamilie aufgenommen.

Kurz darauf wechselte Jörg Dammers als Kaplan in die Pfarrgemeinde St. Bonifatius in Essen-Huttrop. Bei der Einführungsmesse am 11. Juni 1994 waren wir mit unserer Kolpingsfamilie dabei.

Am 13. August 1994 konnte unsere Theatergruppe ihren 3. Schwank “Der möblierte Herr” in der Aula des Gymnasiums Broich mit großem Erfolg aufführen.

 

1995

Kaplan Johannes Aniol wurde am 22. Januar 1995 in der Mitgliederversammlung zum Präses gewählt.

Am 17. Februar 1995 startete im Pfarrsaal unter Leitung des “Broich/Speldorfer Zweierrates” Franz Straßmann und Heino Passmann die stimmungsvoll geladene 3. Gemeinschaftssitzung von Kirchenchor und Kolping. Für Musik sorgte unsere Hauskapelle “Black & White”.

Vom 23. bis zum 27. Februar 1995 feierte unsere KG “Blau-Weiss” 1947 KF ihre Karnevalsveranstaltungen im Altenhof außerhalb unseres Broich/Speldorfer Einzugsbereichs.

Am 12. April 1995 nahmen 10 Mitglieder unserer Kolpingsfamilie mit 3 Bannern und der “Blau-Weiss”-Standarte am Pontifikalamt teil, das anlässlich des 150. Weihetages Adolph Kolpings in der Minoritenkirche in Köln gefeiert wurde.

Nach einjähriger Pause machten wir am 06./07. Mai 1995 mit 55 Teilnehmern unsere Kolpingfahrt nach Mettendorf in der Südeifel, dem Geburtsort unseres verstorbenen Kolpingbruders Philipp Pott. Untergebracht wurden wir im Hotel-Restaurant “Kickert”, das auch über ein Schwimmbad verfügte. Nach der Abendmesse ging’s zum gemütlichen Abend mit Musik, Tanz und Bierkrugstemmwettbewerb. Die stärkste Frau - Andrea Dickmann - war besser als der Sieger beim “starken Geschlecht”. Der nächste Morgen war ausgefüllt mit der Besichtigung des Schlosses Vianden in Luxembourg. Organisiert wurde die Fahrt von Heino Passmann und Karl-Heinz Sell.

Am 23. September 1995 führte unsere Theatergruppe im Handelshof ihr 4. Stück auf, “Verteufelte Zeiten”.

Zusammen mit unseren “Blau-Weissen” feierten wir am 30. September 1995 im Pfarrsaal ein zünftiges Oktoberfest.

Am 11. November 1995 wurde Ulrich Pütz, Jugendbeauftragter unserer Kolpingsfamilie und Ehrensenator bei “Blau-Weiss” im Handelshof zu Prinz Ulrich II. proklamiert. Ihm zur Seite stand Prinzessin Astrid I. (Gerber) von der KG “Muelheimer Stadtwache. Begleitet wurden sie durch den Hofmarschall Heino Passmann, Vorsitzender unserer Kolpingsfamilie, sowie den beiden Paginnen Andrea Espelmann und Nadine Hesshaus. Ihren Antrittsbesuch verrichteten sie beim karnevalistischen Abend der Kolpingsfamilie am 13. November 1995 in der Kolpingetage.

Vom 03. bis zum 24. Dezember führten wir erstmalig einen Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hof des Pfarrheims durch, der mit Erfolg abgeschlossen wurde.

Zum Ende des Jahres zählte unsere Kolpingsfamilie 134 Mitglieder.

 

1996

Am 09. Februar 1996 fand zum 4. Mal die Gemeinschaftssitzung von Kirchenchor, der Kolpingsfamilie und der KG „Blau-Weiss“ statt. In diesem Jahr moderierte der Zweier-Rat Franz Strassmann und – in Vertretung des Vorsitzenden – Hans-Jürgen Krug. Ein Höhepunkt des Abends war der Besuch „unseres“ Prinzenpaares Ulrich II. (Pütz) und Astrid I.. Begleitet wurden sie durch unseren Vorsitzenden Heino Passmann als Hofmarschall und den Paginnen.

Das Jahr 1996 stand ganz im Zeichen unseres 50 jährigen Jubiläums.

Unser Präses Johannes Aniol machte am Montag, 13. Mai 1996 mit dem Vortrag „Was sich heute von Adolph Kolping lernen lässt!“ den Anfang.

Für Mittwoch, 15. Mai 1996 war ein Kolping Open Air angesagt, die Aufführung des Schwanks „Tratsch im Treppenhaus“ auf dem Festplatz. Da das Wetter feucht war, führte unsere Theatergruppe das Stück im Pfarrsaal auf. Ungefähr hundert Interessierte vergnügten sich schmunzelnd und lachend im Pfarrsaal. Der Freitag, 17.05.1996, war den Ehefrauen verstorbener Kolpingbrüder gewidmet. Es wurden 21 Frauen eingeladen. Der Nachmittag begann mit dem Wortgottesdienst in der Kirche. Anschließend wurden alle Gottesdienstbesucher in die Kolpingetage eingeladen. Unsere Frauengruppe bewirtete die Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und Torten.

Der Freitagabend stand aber noch bevor: unsere Riverboatshuffle auf der MS Heinrich Thöne für alle Wasserhungrigen. Sie startete an der Anlegestelle am Wasserbahnhof um 19.00 Uhr. Vier Stunden schipperte das Schiff bei guter Laune, Musik, Suppe und Bier dahin. Am Samstag, 18. Mai 1996 begann dann unser „Mammut-Festwochenende“. Der Festplatz war bereits am Dienstag mit den von den Mitgliedern zur Verfügung gestellten Pavillons hergerichtet worden. Die Stände mussten nur noch morgens eingerichtet und die letzten Vorbereitungen abgeschlossen werden. Dann konnte unser Kinder- und Familienfest beginnen, welches sehr großen Anklang fand. Unter Mithilfe zahlreicher Mitglieder und aller Gruppen wurde das Fest zu einem vollem Erfolg. Am Abend nach dem Fest fand im Pfarrsaal dann der Familienabend statt, der vom Blumensteckkurs festlich geschmückt wurde. Im Saalfoyer konnten die Besucher die von Hermann Wüsthoff und Heino Passmann vorbereitete Austellung „50 Jahre Kolpingsfamilie“ an Stellwänden bewundern. An dem Abend konnte unser Vorsitzender Heino Passmann zahlreiche Gäste aus nah und fern begrüßen. Es wurde ein buntes Programm geboten, das alle sehr gut unterhielt und es wurde bis in die Morgenstunden getanzt und geklönt. Der Sonntag, 19. Mai 1996 begann mit dem Pontifikalamt in der Herz Jesu Kirche, das unser Weihbischof Franz Grawe hielt. In der festlich geschmückten Kirche zogen unter den Klängen der Orgel die Banner, Standarten, Messdiener, Priester und der Weihbischof ein. Als Konzelebranten fungierten Pfarrer Hans-Joachim Gaberle, unser Kolpingbruder Kaplan Jörg Dammers, beide ehemalige Kolpingpräsides, unser Kolpingbruder Kaplan Ralph Brachthäuser, Pfarrer Eugen Weckerle und unser Präses Kaplan Johannes Aniol. Nach dem Pontifikalamt spielte der Fanfarenzug unserer KG Blau-Weiss die Festgemeinde zum Festplatz, wo im Pfarrsaal der Jubiläumsempfang stattfand. Draußen wurde das Kinder- und Familienfest bis 20.00 Uhr fortgesetzt und fand wie am Tag vorher enormen Anklang. Um 20.00 Uhr endete dann eine wunderschöne, aber auch anstrengende Festwoche.

Am Samstag, 15. Juni 1996 und Sonntag, 16. Juni 1996 fand unsere alljährliche Kolpingfahrt statt. In diesem Jahr führte sie uns nach Ernst an die Mosel mit Zwischenstop in Maria Laach.

Von Sonntag, 28. Juli 1996 bis zum 17. August 1996 fand unter der Leitung von Ulrich Pütz und Heino Passmann zum ersten Mal unter eigener Regie das 3-wöchige Zeltlager in Regen im Bayerischen Wald statt. 

Am Freitag, 6. September 1996 wurde anlässlich unseres Jubiläums im ausverkauften Pfarrsaal das Musical „Elisabeth“, ein Stück über die österreichische Kaiserin „Sissi“  aufgeführt.

Am Samstag, 28. September feierten wir mit der KG „Blau-Weiss“ gemeinsam das Oktoberfest im Pfarrsaal. An dem Abend spielte die Kapelle „Black & White“ auf, die ihr 20 jähriges Jubiläum feiern konnten.

Am 11.11.1996 wird das Prinzenpaar der Session 1996/1997 im Handelshof proklamiert. Unser Kolpingbruder Hans-Jürgen Krug und seine Gattin Roswitha, ebenfalls eine Kolpingschwester stellen das Prinzenpaar für unsere KG „Blau-Weiss“ 1947 KF, die ihr 50 jähriges Jubiläum feiert. Unterstützt werden sie durch den Hofmarschall Lothar Schwarze, ebenfalls ein Kolpingbruder.

3 Tage zuvor wurde Philipp Pütz, ein Enkelsohn unseres verstorbenen Vorsitzenden Heinz Pütz, zum Kinderprinz proklamiert. Ihm zur Seite steht die Kinderprinzessin Astrid Sattler, eine Enkeltochter unseres verstorbenen Kolpingbruders Theo Hallmann. Den Adjutant stellt unser Vorsitzender Heino Passmann dar. Sie tragen ebenfalls die Farben unserer KG „Blau-Weiss“ 1947 KF.

Am 29.11.1996 luden wir zum Prinzenempfang im Pfarrsaal ein.

Am 7.12.1996 führten wir auf der Weißen Flotte eine Kinder-Nikolaus-Schiffstour durch. Wir konnten 71 Kinder mit ihren Eltern auf der Weißen Flotte begrüßen. Der Nikolaus wurde durch ein Schnellboot des DRK hinter der Stadthalle an Bord gebracht.

 

1997

In diesem Jahr feiert unsere KG „Blau-Weiss“ 1947 KF ihr 50 jähriges Jubiläum. Am 19. Januar 1997 findet um 9.30 Uhr in der Herz Jesu Kirche die Jubiläums-Festmesse statt. Im Anschluss daran empfängt die KG „Blau-Weiss“ ihre Ehrengäste zum Jubiläumsempfang im Pfarrsaal.

Am 31. Januar 1997 findet bereits zum 5. mal die Gemeinschafts-sitzung im Pfarrsaal statt.

Vom 06. Februar bis zum 10. Februar 1997 feiert die KG „Blau-Weiss“ ihre Karnevalsveranstaltungen im Altenhof. Besonders zu erwähnen ist hier die Jubiläums-Prunksitzung am Karnevalssamstag.

Der jährliche Kolpingausflug führte 54 Kolpingschwestern- und Brüder am 24. auf den 25. Mai 1997 nach Bullay an der Mosel statt.

Am 14. Juni 1997 feierten wir nach dem Erfolg im letzten Jahr unser 2. Kinder- und Familienfest auf dem Hof des Jugendheims.

Vom 27. Juli 1997 bis zum 16. August starten wieder 50 Kinder und Jugendliche ins Zeltlagder in den Bayerischen Wald nach Regen.

Die Theatergruppe unserer Kolpingsfamilie feiert ihr 5 jähriges Bestehen. Am Samstag, 23. August 1997 kam im Festsaal des Hotel Handelshof das Millowitsch-Stück „Der keusche Lebemann“ zur Aufführung.

Am 31. August 1997 findet der Familientag des Kolpingwerkes Bezirksverband Mülheim an der Ruhr in der Müga statt. Für das leibliche Wohl sorgte unsere Kolpingsfamilie mit einem Grillstand und die Kolping-jugend betreute eine Schiffs-schaukel.

Aufgrund von Differenzen nnerhalb der Gruppe hat sich die Theatergruppe mit Wirkung vom 27.10.1997 aufgelöst.

Es wird eine Kindergruppe unter der Leitung von Andrea Dickmann und Kathrin Lambertz gegründet.

Zum 1. November 1997 hat Bischof Dr. Hubert Luthe unseren ehemaligen Präses und Mitglied unserer Kolpingsfamilie Jörg Dammers zum neuen Pfarrer der Gemeinde St. Katharina in Oberhausen-Lirich ernannt.

 

1998

Am Freitag, 13. Februar findet zum 6. Mal die Gemeinschaftssitzung im Pfarrsaal unter Mitwirkung des Kirchenchores, der KG „Blau-Weiss“ und der Kolpingsfamilie statt.

Beim Josef-Schutz-Fest am 09. Mai 1998 feiert unsere Rhythumsgruppe ihr 10 jähriges Bestehen.

Am 13. Juni 1998 findet bereits zum dritten Mal unser Kinder- und Familienfest statt.

Am 21. Juni 1998 fahren wir mit vollbesetztem Bus zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe und sehen das „Tal des Todes“.

Vom 19. Juli bis zum 08. August findet wieder das Zeltlager in Regen unter der Leitung von Heino Passmann statt.

Am 22.08. auf den 23.08.1998 findet die Kolpingfahrt statt. In diesem Jahr führt uns die Fahrt nach Bad Salzig in den Apostelhof.

Am 6. Dezember 1999 ist unsere Kolpingsfamilie erstmals auf dem Saarner Nikolausmarkt vertreten.

 

1999

Am 30.01.1999 findet im Festsaal des Hotel Handelshof anlässlich des 40 jährigen Jubiläums des Kolpingwerks Bezirksverbands Mülheim an der Ruhr eine „Große Prunksitzung“ statt. Durch den Abend führt unser Vorsitzender Heino Passmann als Sitzungspräsident. Auch die Garden und der Fanfarenzug unserer KG „Blau-Weiss“ gestalten den Abend mit.

Am 5. Februar 1999 findet zum 7. Mal die Gemeinschaftssitzung im Pfarrsaal statt. Eine besondere Ehre kam unserem Kolpingbruder Hermann Wüsthoff zu teil. Er wurde vom Bund Ruhr Karneval mit der höchsten karnevalistischen Auszeichnung geehrt, dem Schwarzen Diamanten.

Am 14. März 1999 wird unser Kolpingbruder Ralph Eberhard Brachthäuser in einem festlichen Gottesdienst in sein Amt als Pfarrer der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Gladbeck-Butendorf eingeführt.

Vom 08. bis zum 09. Mai 1999 führt uns die Kolpingfahrt nach Kamp Bornhofen am Rhein.

In diesem Jahr konnten zum Josef-Schutz-Fest am 2.Mai 1999 Doris Itter, Ellen Schimmelpfennig und Renate Walterscheidt für 25jährige Treue zu unserer Kolpingsfamilie geehrt werden. Die Laudatio hielt Hermann Wüsthoff, der Vorsitzende von 1974, als erstmals Frauen in unsere Kolpingsfamilie aufgenommen wurden. Seit dem besteht auch die Frauengruppe, die ihr 25 jähriges Jubiläum feiern konnte.

Das 4. Kinder- und Familienfest findet am 12. Juni 1999 statt.

Vom 11. – 31. Juli findet wieder das Zeltlager in der Pfistermühle in Regen im Bayerischen Wald statt.

Im ersten Kolping aktuell wird eine neue Theatergruppe unter der Leitung von Martin Schersching angekündigt. Die Premiere des neuen Stückes „Meister Anecker“ aus dem Hause Ohnsorg findet am Freitag, 13.08.1999 im Pfarrsaal statt.

Am 05.12.1999 wurde unser Kolpingbruder Hermann Wüsthoff beim Kolpinggedenktag zum ersten Ehrenmitglied unserer Kolpingsfamilie ernannt.

Vom 1. Advent bis Heilig Abend führt unsere Kolpingsfamilie den Weihnachtsbaum-Verkauf auf dem Pfarrheimhof durch.

 

2000

Am 25. Februar 2000 findet die mittlerweile zur Tradition gewordene Gemeinschaftssitzung zum 8. Mal statt.

Vom 17. auf den 18. Juni 2000 führt uns die Kolpingfahrt in „Das bunte Haus“ nach Wiblingwerde.

Am 24. Juni 2000 lädt die Kolpingsfamilie zum 5. Mal zu ihrem Kinder- und Familienfest ein.

Das Zeltlager findet in diesem Jahr, bereits zum 5. Mal in Eigenregie, vom 23.07. bis zum 12.08.2000, wie gewohnt unter der Leitung von Heino Passmann im Bayerischen Wald statt.

Vom 29.9. bis zum 01.10.2000 findet in Köln der Kolpingtag statt.

Am Freitag, 20.10.2000 feiert die Theatergruppe die Premiere ihres neuen Stückes „Kein Auskommen mit dem Einkommen“, wieder aus dem Hause Ohnsorg, im Pfarrsaal Herz Jesu.

 

2001

Unsere Kolpingsfamilie wird 55 Jahre.

Am 27.01.2001 findet die Gemeinschaftssitzung erstmals ohne den Kirchenchor statt. In ihrer Jahreshauptversammlung haben sie sich, gegen die Stimmen ihres Präses Pfarrer Eugen Weckerle und des neuen Vorsitzenden Herrn Kamp, gegen eine Teilnahme an der Gemeinschaftssitzung entschieden. So führte ein neuer Zweier-Rat durch die Sitzung, Heino Passmann und Klaus Vieten.

Vom 19. auf den 20. Mai 2001 führt uns die Kolpingfahrt in diesem Jahr ins Sauerland in den Landgasthof Wüllner in Winterberg-Altenfeld.

Das Kinder- und Familienfest jährt sich zum 6. Mal am 09. Juni 2001.

Das Zeltlager, mittlerweile eine feste Institution, findet wieder im Bayerischen Wald in Regen statt. 50 Kinder und Jugendliche fahren wieder unter der Leitung von Heino Passmann vom 29.07. bis zum 18.08.2001 ins Zeltlager.

Am 08. September 2001 wurde unser Pfarrer Eugen Weckerle im Pfarrsaal verabschiedet.

Am 29. September 2001 konnten wir bereits zum 5. Mal unser Oktoberfest im Pfarrsaal feiern.

Am 09.11.2001 feiert unsere KG „Blau-Weiss“ ihr Hoppeditz-Erwachen im Pfarrsaal. 2 Tage später, am 11.11.2001 wird unser Kolpingbruder und 1. Vorsitzender der KG „Blau-Weiss“ Thomas Strassmann und Linda Imre, auch Mitglied der KG „Blau-Weiss“ zum Prinzenpaar der Stadt Mülheim an der Ruhr proklamiert.

Vom 3.12. bis zum 24.12.2001 führen wir wieder einen Weihnachtsbaum-Verkauf auf dem Pfarrheimhof durch.

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit einem Stand auf dem Nikolausmarkt in Saarn am 06.12. vertreten. Zudem bauten wir ein beheiztes Bewirtungszelt auf.

Seit dem Jahr 2001 sind wir auch im Internet mit einer eigenen Homepage vertreten: Volker Schrör betreut die Homepage.

 

2002

Pfarrer Berthold Jahnberg wird neuer Pfarrer unserer Gemeinde Herz Jesu.

Am 18.01.2002 feiern wir zum 10. Mal die Gemeinschaftssitzung im Pfarrsaal.

Am 27.01.2002 findet anlässlich des 55 jährigen Jubiläums der KG „Blau-Weiss“ eine Festmesse in der Herz Jesu Kirche statt. Im Anschluss daran findet ein Jubiläumsempfang im Pfarrsaal statt.

Vom 07. Februar bis zum 11. Februar finden wieder im Altenhof die Karnevalsfeierlichkeiten von Altweiberball, über Kinderkarneval und 55. Prunksitzung bis zum Rosenmontagsball unserer KG „Blau-Weiss“ statt.

Am 15.06. 2002 startet das 7. Kinder- und Familienfest.

Am 06. und 07. Juli 2002 führte uns unsere Kolpingfahrt zum 2. Mal nach Bad Salzig in den Apostelhof.

Vom 11.08. bis 31.08.2002 geht’s wieder auf ins Zeltlager im Bayerischen Wald.

Am 16. September 2002 führen wir eine Podiumsdiskussion mit den Mülheimer Bundestagskandidaten zur Bundestagswahl durch. Die Moderation des Abends übernimmt unser Bürgermeister Markus Püll.

Am 27.09.2002 wird das 6. Oktoberfest im Pfarrsaal gefeiert.

Am 11.11.2002 wird wieder ein Kolpingbruder, Marc Waldschmidt, zum Karnevalsprinz proklamiert. Ihm zur Seite stehen seine Prinzessin Britta I. (Sterneberg) von der Ruhrgarde, Heino Passmann, unser Vorsitzender, als Hofmarschall, und Sandra Seidel und Michaela Grüter als Paginnen, beide Kolpingschwestern. Das Prinzenpaar wird jedoch nicht durch die KG „Blau-Weiss“ gestellt, sondern durch die Prinzengarde Rote Funken 1958 e.V.

Auch in diesem Jahr fehlen wir nicht mit einem Stand auf dem Saarner Nikolausmarkt am 06.12.2002.

Am 07.12.2002 konnte unser Vorsitzender Heino Passmann seinen Vater Heinz Passmann beim Kolping-Gedenktag zum Ehrenmitglied unserer Kolpingsfamilie ernennen.

 

2003

In diesem Jahr geht wieder eine Prunksitzung aller Mülheimer Kolpingsfamilien am 25. Januar 2003 im Handelshof über die Bühne, es leitet wieder Heino Passmann als Sitzungspräsident durch das Programm.

Am 07.02. 2002 führt Klaus Vieten durch die mittlerweile 11. Gemeinschaftssitzung.

Am Samstag, 05.07. und Sonntag, 06.07.2003 geht die Kolpingfahrt wieder ins Sauerland nach Winterberg/Züschen.

Am 12.07.2003 verstirbt kurz nach der Kolpingfahrt unser Kolpingbruder und Ehrenmitglied Hermann Wüsthoff. Unser Vorsitzender Heino Passmann ehrt ihn mit einer persönlichen Rede am Grab.

Am 14. Juni 2003 findet das 8. Kinder- und Familienfest statt.

Vom 03.08. – 22.08. 2003 ist wieder Zeltlagerzeit im Bayerischen Wald in der Pfistermühle.

Am 19. September 2003 findet in Köln die Große Feier anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Kolping-Denkals in Köln statt.

Nach Ulrich II., Jürgen I., Thomas I. und Marc I. wird schon wieder ein Kolpingbruder am 11.11. proklamiert. Herman-Josef I. (Hüßelbeck), Kolpingbruder und Blau-Weisser, wird im Handelshof mit Birgit I. (Baaske) „Blau-Weisses“ Prinzenpaar der Stadt Mülheim an der Ruhr.

 

2004

Das Kolping aktuell geht in seine 50. Auflage. Dazu bekommt es ein neues Layout, das Heino Passmann entworfen hat.

Bei der 12. Gemeinschaftssitzung führt Heino Passmann am 30.01.2004 durchs Programm.

Am 02. Mai 2004 findet auf dem Pfarrhof St. Mariä Geburt ein gemeinsamer Familientag aller Mülheimer Kolpingsfamilien anlässlich des Josef-Schutz-Festes statt.

Beim 9. Kinder- und Familienfest am 12.06.2004 weiht die Kolpingsfamilie ihre eigene Hüpfburg mit Kletterturm ein.

Am 10. auf den 11. Juli führt uns die Kolpingfahrt in das Hotel „Eifelperle“ nach Laubach.

Vom 25. Juli bis zum 15. August 2004 geht’s wieder ins Zeltlager nach Bayern. Der Leiter der Freizeit, Heino Passmann, fährt zum 15. Mal ins Zeltlager.

Am 24.09. feiern wir wieder unser Oktoberfest im Pfarrsaal.

Am 04.12.2004 kommt das Weltjugendtagskreuz nach Mülheim. Eine große Abordnung der Kolpingjugend und auch einige „ältere Semester“ nehmen das Kreuz um 5.30 Uhr in Empfang und tragen es zum Gottesdienst in die Herz Jesu Kirche.

Ein einheitliches Outfit – bedruckte orange Poloshirts – für die Kolpingsfamilie wird eingeführt.

 

2005

Am 14. Januar 2005 feierten wir im Pfarrsaal die 13. Gemeinschaftssitzung.

Am 05.02.2005 führt Klaus Vieten zum letzten Mal als Präsident der KG „Blau-Weiss“ durch die 58. Prunk-sitzung im Altenhof. Er übergibt am Ende der Veranstaltung sein Zepter an Thomas Straßmann.

Am Sonntag, 20. Februar 2005 fährt ein vollbeladener Bus mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Leitern nach Winterberg/Züschen zum Schlittenfahren. Ein Ausflug der Kolpingjugend, der sicherlich noch oft wiederholt wird.

Am 26. Juni 2005 jährt sich das Kinder- und Familienfest bereits zum 10. Mal.

Vom 10. Juli bis 30. Juli 2005 fährt die Kolpingsfamilie mit 50 Kindern und Jugendlichen ins Zeltlager in den Bayerischen Wald. In diesem Jahr bereits zum 10. Mal in Eigenregie. Marc Waldschmidt wird dort für seine 15. Teilnahme am Zeltlager geehrt. Auf der Rückfahrt kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem unser Kolpingbruder Marco Wetzel ums Leben kommt. Leider ein schreckliches Ende einer wunderschönen Zeit.

Vom 03. bis zum 04. September 2004 fahren wir wieder auf Kolpingfahrt. In diesem Jahr geht es nach Brüggen an den Niederrhein ins Hotel „Brüggener Klimp“.

Am 06.12.2005 sind wir nach einem Jahr Pause wieder mit einem Stand auf dem Saarner Nikolausmarkt vertreten.

 

2006

Nach einer kölschen – von Pfarrer Erich Endlein zelebrierten – Karnevalsfestmesse feiern wir im übervollen Pfarrsaal mit knapp 200 Gästen am 03.02.2006 unsere 14. Gemeinschaftssitzung. Heino Passmann kann ein bunt-gemischtes Karnevalsprogramm präsentieren, das begeistert.

Das Karnevalswochenende findet wie gewohnt vom 23.02. bis zum 28.02.2006 im Altenhof statt.

Die Kolpingjugend hat sich das Schwerpunktthema des Diözesanverbandes – „Kolping – Treffpunkt der Generationen“ – zu eigen gemacht und lädt drei bis viermal im Jahr die Senioren – also die Generation 60+ - zum Kaffeetrinken und Klönen in den Pfarrsaal ein. Vorbereitet werden die Treffen jeweils durch die Kolpingjugendgruppen im Wechsel.

Am 18.02.2006 fuhr die Kolpingjugend mit einem vollbesetzten Bus nach Winterberg zum Rodeln.

Unser Josef-Schutzfest feiern wir in diesem Jahr am Gedenktag des Hl. Josef, dem 19. März 2006. Um 09.30 Uhr nahmen wir an der Gemeindemesse teil. Leider ging der Pfarrer nicht auf das Josef-Schutzfest ein, sondern begnügte sich mit einem knappen Hinweis am Schluss. Anschließend war für die Kinder eine Jugendheimrallye vorbereitet, die Erwachsenen versammelten sich zur Feierstunde in der Kolpingetage. Der Vormittag wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet.

Kurz vor Palmsonntag bastelte die Kolpingjugend am 06.04.2006 mit den Bewohnerinnen des Hildegardishauses Palmstöcke.

Mit allerlei Aktionen führte die Kolpingjugend in den Osterferien vom 10. bis zum 22.04.2006 Ferienspiele durch.

60 Jahre Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf

"Familienspaß zum Jubiläum" mit diesem Motto begann am 05.05.06 unser Jubiläums-Wochenende. Es ist 15 Uhr und die ersten Helfer beginnen mit dem Aufbau, für das am Samstag den 06.05.06 stattfindende 11.Kinder- und Familienfest. Es war wie immer ein großer Erfolg, Und hunderte Kinder und Erwachsene verbrachten einen tollen Tag. Anlässlich des Jubiläums gab es auch einige "Highlights", so wurde ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Tanz und Gesang dargeboten und eine Kindereisenbahn lud alle Kleinen zum Mitfahren ein.

Am Sonntag den 07.05.06 fand zum Auftackt um 10.00 Uhr ein Pontifikalamt zu Ehren des Seligen Adolph Kolping in der festlich geschmückten Herz Jesu Kirche statt. Aus der Nachbarstadt Essen angereist war Weihbischof Franz Grave, um mit den Jubilaren und der Gemeinde die Heilige Messe zu feiern, deren musikalische Gestaltung von der Kantorei Herz Jesu und dem Kirchenchor St. Elisabeth übernommen wurde.Im Anschluss wurde in den Gemeindesaal geladen. Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Heino Passmann, trat Herr Gerhard Allzeit an das Podium, Bezirksvorsteher der Stadt Mülheim an der Ruhr. Als Schirmherr und Laudator dieser Jubiläumsfeier fand er viele lobende Worte über die erfolgreiche und ehrenamtliche Arbeit unserer Kolpingsfamilie. Ihm schloss sich auch Frau Marlies Schröder, Vorsitzende des Kolping-Bezirksverbandes in ihrem Grußwort an.
Herr Peter Vieten, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Mülheim-Zentral, die bald auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken kann, sprach von der "stillen Arbeit", die von den Kolpingschwestern und Brüdern geleistet wird und benannte die vielen Verdienste der Kolpingsfamilie Mülheim-Broich/Speldorf. Auch Herr Michael Drüke vom Pfarrgemeinderat Herz Jesu sprach von der Wichtigkeit dieser Kolpingsfamilie in seiner Gemeinde: "Einer Gemeinschaft tut es gut, auch einmal heftig zu streiten, aber in der Sache ist man sich einig." Hier setzte auch Pfarrer Berthold Janberg ein, betonte, wie sinnvoll die Auseinandersetzung für ein gutes Miteinander ist, auch angesichts der bevorstehenden Zusammenlegung von 3 Pfarreien, zu der auch die Pfarre Herz Jesu gehört.
Gegen 12.30 Uhr wurde der offizielle Teil durch Herrn Heino Passmann beendet, so dass ihm, stellvertretend für die gesamte Kolpingsfamilie, von den Gästen gratuliert werden konnte. In die Schlange der Gratulanten reihten sich u. a. Andreas Schmidt von der Mülheimer CDU, Hans A. Wunder von der BIG und dem Broicher Bürgerverein, Roswitha Krug von der Katholischen Frauengemeinschaft, Kaplan und ehem. Präses Dr. George Ambadan, der Vorsitzende und Präsident Thomas Straßmann und der Geschäftsführer Herbert Hövelmann von der KG Blau-Weiss 1947 KF und der Geschäftsführer des Hauptausschuss Groß-Mülheimer-Karneval Hans Klingels. Dann ging man zum gemütlichen Teil dieses Festtages über, dessen Ende offen blieb.

Auf dem Weg zur Heiligkeit! Schiffswallfahrt am 17. Juni 2006. Auch wir waren dabei mit insgesammt 40 Teilnehmern, darunter 25 aus der Kolpingjugend. Es war ein gelungener Tag. Insgesamt waren wir 11 Stunden unterwegs, wovon mehr als 3 Stunden gesungen und gebetet wurde. Dieses machte jedoch den allermeisten nichts aus. Fast alle sagten dass sie bei der nächsten Schiffswallfahrt wieder mitfahren würden. Folgende Worte des Generalpräses Msgr. Axel Werner werden uns immer in Erinnerung bleiben :

"Überzeugt eure Mitmenschen auch weiterhin von eurer Offenheit und eurem sozialen Engagement. Ein Anhänger von Adolph Kolping zu sein, bedeutet mehr als müde hinter einer orangen Fahne herzutrotten und einmal im Monat Kegeln zu gehen."

.: Kolpingsfamilie-Mülheim Broich/Speldorf
Ulmenallee 39
45478 Mülheim an der Ruhr