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Kolpingjugend.

Kolpingjugend Mülheim-Broich/Speldorf



Kopingjugend

Jugendgruppe

 

Gruppe für Kids

 

Gruppe für Kids

 

Gruppe für Teenes

 

Alle Gruppenstunden finden in den Räumen oder auf dem Hof des Jugendheims Herz Jesu, Ulmenallee 39, statt.

Info: Bernd Dickmann

bernd@kolpingaktuell.de

 

Pfingsten 2012

 

Ein wenig Werbung in eigener Sache
2012 werden wir wohl wieder ins Heuhotel fahren. Die Anmeldeflut dieses Jahres wird aber dafür sorgen, dass wir  die Anmeldungen gestaffelt entgegennehmen. Da wir dieses Jahr einigen Mitgliedern unserer Kolpingjugend absagen mussten, werden wir bis Ende Januar erst mal die Anmeldungen unserer Mitglieder entgegennehmen und ab Februar, wenn dann noch Plätze frei sind, die Anmeldungen für alle anderen freigeben und zudem auch gestaffelte Teilnehmerbeiträge erheben. Wie sich wohl jeder denken kann, ist eine solche Fahrt mit den 80 Euro, die der Teilnehmerbeitrag war, nicht zu finanzieren. Und an weitere Zuschüsse kommen wir nur, wenn wir Mitglieder nachweisen.  Vielleicht überlegt sich ja der eine oder andere, ob er Mitglied unserer Kolpingjugend werden möchte. Die Mitgliedsbeiträge sind auch erschwinglich: Der Jahresbeitrag bis 12 Jahre beträgt 12 Euro, von 13-17 Jahren 25 Euro.
Vorteile hat eine Mitgliedschaft auch bei der Fahrt nach Haribo in den Herbstferien. Wir werden in den nächsten Tagen erst wissen, wann und wo in diesem Jahr die Tauschaktion stattfindet. Hier werden wir verständlicherweise dann auch erst unsere Mitglieder fragen, ob sie mitfahren möchten. Es passen schließlich nur 20 Mülltonnen in den LT.
Infos bei Bernd Dickmann, 42 66 67, bernddickmann@web.de

 

 

HARIBO macht Kolping froh

Am Anfang waren die Zweifel: An so späte Herbstferien konnten wir uns nicht erinnern; da könnte es nachts schon recht schattig sein.  Und vor allem: Was machen wir, wenn Eicheln und Kastanien schon früh von den Bäumen fallen. Wenn wir da nicht aufpassen, haben wir nur verschimmelte Ware, und die nimmt uns keiner ab. Wir wagten es trotzdem:
Ratz-fatz waren 15 Kinder gefunden, die sammeln und mitfahren wollten. Jeder kriegte seine Mülltonne nach Hause gebracht, denn schließlich war jeder selbst für seinen Ertrag verantwortlich. Das Tauschverhältnis war unverändert: Für jeweils 5 Kilo Eicheln oder 10 Kilo Kastanien gibt’s ein Kilo HARIBO. Schon im August war klar, dass ein Großteil der Sammler sich auf Eicheln spezialisieren würde, denn ein Orkan hat fast alle Mülheimer Kastanien unreif von den Bäumen geholt.
Wie schon in den vergangenen Jahren wollten wir uns nicht in eine kilometerlange Warteschlange in Bad Godesberg einreihen und fuhren somit schon abends mit dem letzten Zug ab Mülheim Hauptbahnhof.
Als Kutscher hatten wir diesmal Udo und Christiane Herrmann engagiert. Am Jugendheim packten wir die letzten Tonnen sowie unser Equipment und Schlafsäcke sowie Isomatten der Kinder in den LT und dann konnte es auch schon losgehen. Zuerst mit dem Bus zum Hauptbahnhof und dann mit dem Regionalexpress bis Köln - Deutz. Wir hätten auch bis Köln Hauptbahnhof fahren können, aber erstens hat Deutz auf dem Bahnsteig ein windschützendes Wartehäuschen und zweitens fährt der Zug nach Remagen, den wir nehmen müssen ab Deutz. Da gibt’s dann immer noch zusammenhängende Sitzplätze. In Godesberg angekommen stiefelten wir dann durch die City zu unserem Bistro, ein Nachtcafe, bei dem wir schon vorher telefonisch unser Vorbeikommen avisiert hatten, damit es noch offen ist. Funktionierte auch diesmal. Wir tranken einen Kakao der Kaffee und nutzten die Gunst der Stunde, ein letztes Mal vernünftige Toiletten nutzen zu können., denn nachher gabs nur noch Büsche, die Dixis werden immer erst um 6:00 Uhr auf die Straße gestellt.
Dann stiefelten wir weiter. Nach 10 Minuten  kamen wir an der Truchseßstraße an und sahen schon von weitem das Feuer und unseren LT. Ein erleichternder Moment: Wir hatten nämlich schon mal den Fall, dass wir vor dem Werkstor waren und der LT war nicht da. In der Kälte, ohne Feuer und warmen Getränken ist das nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Aber es wurde noch besser: Udo und Christiane hatten nicht nur die Plane zum schlafen ausgebreitet und das Feuer angezündet, sie hatten alles fertig. Die Tonnen waren draußen, das Wasser war heiß, Brötchen und Belag waren aufgetischt usw.. So schmerzfrei hatten wir noch keine Ankunft am Werksgelände gehabt. Wir brauchten nix mehr machen, nur noch essen trinken und schlafen. Wer Durst hatte, zapfte sich heißes Wasser aus dem Teekessel und machte sich einen Tee oder Kakao, wer Hunger hatte, riß ein Brötchen in 2 Hälften und stopfte Wurst oder Käse oder beides rein. Zusätzlich hatten wir Aufbackbrötchen, die über dem Feuer fertig gebacken werden konnten. Ein Teil der Meute legte sich in die Schlafsäcke, ein anderer Teil ging spazieren und beschaute sich die Schlange der Wartenden, die stetig länger wurde. Schnell verging die Zeit bis zum Morgen.
Um 6:00 Uhr wurde es hell auf dem Betriebsgelände.  Zeit für uns, die letzten Schlafenden zu wecken und unsere Klamotten in den LT zu räumen. Es ging zwar noch nicht los, aber die Dixis und die Müllcontainer wurden auf die Straße geschoben, da mußten wir also Platz machen.
Dann zogen wir mit unseren Tonnen aufs Werksgelände Richtung Waage. Die HARIBO - Mitarbeiter begrüßten uns wie alte Freunde, sie kannten uns ja schon aus den Vorjahren. An der Waage gaben einige Kinder noch Interviews für Radio Bonn, selbst im Bonner Generalanzeiger war ein  Foto von uns. Mit den leeren Tonnen und unserem Tauschgut liefen wir dann einmal rund ums Werk zum LT. Alles einladen, wir Richtung Bahnhof und Udo und Christiane Richtung Heimat. Am Bahnhof Godesberg kriegten wir nen durchgehenden Zug bis Duisburg. Schön für uns Betreuer, wir ersparen uns damit das Wecken der Kinder in Köln, weil bis dahin schon einige eingeschlafen sind. Von Duisburg dann mit der 901 bis Speldorf Bahnhof und den Rest zu Fuß zum Jugendheim. Fast zeitgleich trudelten schon Eltern ein, um ihre Kinder abzuholen. Das funktionierte auch besser als in den Vorjahren. Wir hatten auch schon Ankünfte am Jugendheim, da dauerte es länger als eine Stunde, bis alle Kinder abgeholt waren.
Es war also wieder eine gelungene Aktion: Zufriedene Kinder, die einen Abenteuerausflug hinter sich hatten, wer kann schon von sich behaupten, im November bei HARIBO vor dem Werkstor auf der Straße geschlafen zu haben. Danke an Karina und Lukas .Immer schön, wenn ich den Überblick behalten kann, weil Ihr mir das Tagesgeschäft abnehmt. Und Danke an Udo und Christiane. Wie oben schon erwähnt, hatten wir es noch nie so leicht, weil Ihr uns einiges an Arbeit abgenommen habt.  Für Euch war es sicher spannend, mal aus Elternsicht mitzuerleben, wie es bei uns abläuft, wenn wir unterwegs sind.
Anmeldungen für die HARIBO - Tauschaktion 2012, welche wieder in den Herbstferien stattfindet, nehmen wir ab sofort entgegen.  Maximal 20 Kinder können mitfahren, mehr Mülltonnen passen nicht in den LT.

Treu Kolping

Bernd Dickmann
Leiter der Kolpingjugend

 

 

Winterberg 2012
Schattig - aber schön

 

Dieses Jahr hatten wir mal wieder das richtige Wochenende zum Schlittenfahren eingeplant. Hier in Mülheim war schon über eine Woche Dauerfrost und in Winterberg lag Schnee, zumindest auf den Bergen. Der konnte bei dem frost natürlich nicht wegschmilzen. Wie gewohnt trafen wir uns um 5:00 Uhr am Jugendheim und luden unser Equipment in den Bus. Erstmalig haben wir auf die Faltpavillons verzichtet und stattdessen ein 4x6 Meter großes stabiles Zelt mitgenommen. Das dauert zwar ein paar Minuten länger mit dem Aufbau, fliegt aber nicht bei jedem Wind weg. Auch unseren Feuerkorb haben wir zwischenzeitlich aussortiert und gegen eine Feuerschale getauscht. Ist ne sauberere Angelegenheit, weil Asche und Glut nicht durch die Stäbe auf den Boden fallen, sondern in der Schale bleiben. Und noch eine Neuigkeit: Bei Haribo haben wir uns über die Bänke geärgert, die wir ums Feuer gestellt haben. Wer in der Mitte saß, war fast im Feuer, wer außen saß, kriegte nix vom Feuer mit. Jetzt haben wir Rundbänke, eine praktische Erfindung. Um 6:00 Uhr fuhren wir los und waren um kurz nach 8 in Züschen angekommen. Oben auf dem Berg  war, von ein paar Wohnmobilen abgesehen, noch Totenstille. So kriegten wir wieder einen guten Busparkplatz und begannen damit, das Zelt aufzubauen.  Die Temperaturen, welche wir in Mülheim bei der Abfahrt hatten, waren Wohnzimmertemperaturen im Vergleich zu dem, was wir dort oben auf dem Berg hatten. Also haben wir sofort das Feuer angemacht, damit wir uns während des Aufbaus die Hände wärmen konnten. Dann begannen wir mit der Einrichtung. Zu essen gab es wieder Currybrühwurst, Brötchen und Kuchen, zu trinken Wasser, welches man nach Wunsch mit Kakao, Kaffe, Tee oder Suppe verfeinern konnte. Um ein Gefühl für die Temperaturen zu bekommen: Ein Kind hatte gerade einen Becher Tee geholt, das Wasser war kochend. Dann stellte das Kind den Becher in den Schnee und ging zur Toilette. Zurückgekommen, nach ca. 10 Minuten, war der Tee gefroren und konnte als Eis geschleckt werden.
Als oben am Bus alles fertig war, ging die Meute zum Schlittenhang und ich kaufte die Liftfahrkarten. Jeder bekam seine Tageskarte und konnte so oft er wollte, mit dem Lift rauf und mit dem Schlitten runter fahren. Den sonst üblichen Almauftrieb zum essen und trinken konnten wir uns diesmal sparen. Bei diesen Temperaturen kamen die Kinder ganz freiwillig zwischendurch immer mal wieder zum Zelt bzw. zum Feuer.  Am Nachmittag packten wir wieder alles zusammen und verstauten die Sachen im Bus. Es folgte das übliche Umziehen im Bus: Erst die Jungen, dann die Mädchen. Einmal durchzählen, ob wir noch halbwegs komplett waren und die Rückfahrt konnte beginnen.  Ein paar Brötchen nahmen wir noch mit nach oben, aber schon in Winterberg merkten wir, dass die frische Luft und die Bewegung doch für größeren Hunger gesorgt hatte. Also mußte der Bus anhalten und wir holten den Oskar mit den restlichen Brötchen nach oben. Um 18:30 Uhr waren wir wieder am Jugendheim und wurden von frierenden Eltern erwartet. Darüber konnten wir natürlich nur lachen, wir fanden es in Mülheim relativ warm. Nachdem sie ihren Schlitten schon gefunden und aus dem Bus geholt hatten, fragten einige Eltern sofort nach der Krankenkassenkarte, weil sie fahren wollten. War wohl nix: Krankenkassenkarten gibt’s erst, wenn alles, was wir mithatten, wieder im Fotolabor bzw. im Tischtennisraum ist.  Funktionierte prima: Den Eltern war offensichtlich so kalt, dass in 5 Minuten schon alles erledigt war. Dann gab es auch die Krankenkassenkarten zurück. Ein schöner Tag war vorbei: Viel gesehen, viel erlebt, viel Schlitten gefahren, gut gegessen, was will man mehr. Ein Dankeschön noch an Andrea, Karina und Lukas, die in altbewährter, guter Manier dafür gesorgt haben, dass ich den Überblick behalten konnte.

Treu Kolping

Bernd Dickmann
Leiter der Kolpingjugend

 

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Ulmenallee 39
45478 Mülheim an der Ruhr